59 - Anwaltskanzlei Kandora

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

59

News

Falsche Anrede bei Ablehnung einer Bewerberin mit Migrationshintergrund indiziert keine Diskriminierung
21.04.2011


Wird eine Frau mit Migrationshintergrund in der Ablehnung ihrer Bewerbung fälschlich als "Sehr geehrter Herr …" angesprochen, so lässt dies keine Benachteiligung wegen der Rasse oder der ethnischen Herkunft vermuten. Die falsche Anrede erlaubt nicht unbedingt den Schluss, dass die Bewerbung wegen des ausländisch klingenden Namens schon gar nicht gelesen worden ist. Es ist vielmehr mindestens genauso wahrscheinlich, dass dem Verfasser lediglich ein Fehler bei der Bearbeitung des Schreibens unterlaufen ist.

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü